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Dopamin für neue Gewohnheiten

Wie du mit Hilfe von Dopamin neue Gewohnheiten bildest. Wie unser Gehirn neue Verhaltensweisen erlernt.


Dopamin ist wie das Salz in der Suppe

Zur Bildung neuer Gewohnheiten gehört Dopamin genauso dazu, wie Salz in eine Suppe. Dopamin ist ein chemischer Botenstoff im Gehirn, der an der Signalübertragung zwischen den Nervenzellen beteiligt ist und spielt eine wichtige Rolle im Motivationssystem. Dopamin wird freigesetzt, wenn wir etwas tun, das wir als Belohnung empfinden zum Beispiel Essen, soziale Interaktionen, körperliche Aktivität oder andere positive Erfahrungen. Dopamin motiviert uns, bestimmte Verhaltensweisen zu wiederholen, um erneut belohnt zu werden.


Dopamin ist jederzeit verfügbar

Dopamin wird ganz konkret ausgeschüttet wenn wir zum Beispiel:

  • etwas neues erlernen

  • uns bewegen

  • Musik hören, die uns Freude bereitet

  • mit Menschen zusammen sind, die uns gut tun

  • etwas essen, was uns schmeckt, zB.: Kohlehydrate ;)

  • uns etwas gönnen, zB.: etwas tun das attraktiver ist als das was wir jetzt gerade tun müssen

Finde dein persönliches Rezept

Die folgende Situation kennst du bestimmt. Draußen ist strahlender Sonnenschein, aber du sitzt im Büro und sollst trotz des schönen Wetters deinen Fokus behalten und konzentriert arbeiten? Plötzlich ist Rasenmähen, Unkraut jäten, in der Sonne liegen oder spazieren gehen viel attraktiver?

Dennoch den Fokus zu behalten, erfordert große Selbstbeherrschung ODER eine Gewohnheit.


Mit diesen Tipps gelingt es dir, den Fokus nicht zu verlieren:

Tip #1 - Ablenkungen verhindern


Lege dir ein leeres Blatt Papier bereit, um alle aufkommenden Ablenkungen niederzuschreiben. Damit schleppst du diese Gedanken nicht weiter mit und bekommst deinen Kopf schnell wieder frei.


Tip #2 - Zwischenziele motivieren


Lege dir Zwischenziele fest, die du heute erreichen willst


Tip #3 - Hier kommt Dopamin ins Spiel


Überlege dir je eine Belohnung für die einzelnen Schritte. Das kann eine Pause im Garten sein oder eine Runde Unkraut jäten. Die Belohnung darf nicht mehr Zeit in Anspruch nehmen, als du für die Zielerreichung benötigt hast. Große Ziele - große Belohnungen. Kleine Ziele - kleine Belohnungen.

"Immediate goal-based habits are designed to bring a specific outcome each time you do them, while identity-based habits are linked to a larger goal or theme." – Andrew Huberman

Tip #4 - Teile dir dein Dopamin ein


Vorfreude ist die schönste Freude: Setzte die Zwischenziele nicht zu klein. Belohne dich nicht zu oft, denn auch Dopamin schöpft sich aus. Dazu aber ein anderes Mal.


Mehr davon?

Wenn du mehr zu diesem Thema lesen möchtest, kann ich dir die folgende Studie empfehlen, die die Bedeutung von Dopamin als eurochemischer Faktor für die Belohnung und Motivation untersucht: Schultz, W. (2002). Getting formal with dopamine and reward. Neuron, 36(2), 241-263.


Probiere es aus, und erleichtere dir das Ändern von Gewohnheiten mit Hilfe von Dopamin . Ich freue mich, wenn du deine Erfahrungen in den Kommentaren mit mir teilst.



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